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Fallbeispiel: Telekom IT-OoHM
Kunde: Telekom Deutschland GmbH, Zentrum Mehrwertdienste

Die Telekom Deutschland GmbH, Abteilung Zentrum Mehrwertdienste, ist in 2007 in die Außenwerbung eingestiegen. Hierbei soll die Telekom Infrastruktur für die Außenwerbung mitgenutzt und ein neues Betätigungsfeld erschlossen werden. Eine entsprechende Software zur Verwaltung, Bewirtschaftung und Buchung der Außenwerbemedien war bisher im Konzern nicht vorhanden.

Die Herausforderung

Bei der Realisierung einer Software für einen so großen Konzern müssen viele Vorgaben beachtet, und die unterschiedlichsten Abteilungen im Projekt einbezogen werden. Zunächst muss das Feinkonzept durch das Anforderungsmanagement der Telekom mit dem Lastenheft der Fachabteilung abgeglichen werden. Das Softwarearchitekturmanagement überprüft den Aufbau und die Erweiterungsfähigkeit der Softwarelösung und erwartet eine vollständige Dokumentation des Projekts in UML. Der Datenschutzmanagement und der Betriebsrat muss ebenso einbezogen werden. Außerdem muss die Anwendung vor der Inbetriebnahme durch die interne Sicherheitsabteilung auf Schwachstellen geprüft und freigegeben werden. Nach Bereitstellung zur Abnahme soll die Anwendung durch ein Telekom Testcenter intensiv geprüft werden. Die neue Anwendung musste CI/CD-konform in den "Telekom-Welt" integriert werden. Darüber hinaus muss auch eine Anbindung an das Telekom SAP Abrechnungssystem erfolgen, damit der gesamte Prozess der Wertschöpfungskette ohne Bruch abgebildet werden kann.

Die erfolgreiche Umsetzung

  • Für die jeweiligen Anforderungen wurden jeweils umfangreiche Feinkonzepte erstellt, und mit dem Anforderungsmanagement und der Fachabteilung abgestimmt. Später wurden die Feinkonzepte als technische Referenz in einem Projekt-Wiki der MGGM integriert. Dadurch kann jederzeit darin nachgelesen werden, was wie implementiert wurde. Außerdem wurde das MGGM Wiki auch für die beteiligten auf Seiten der Telekom geöffnet, so dass eine gemeinsame Arbeit an den Artikeln ermöglicht wurde. Dies führte dazu, dass die Anforderungen sehr genau beschrieben, und dadurch dann die implementierten Funktionen den gestellten Anforderungen auch sehr genau entsprachen, was dann zu einer hohen Zufriedenheit bei der Fachseite führt.
  • Durch den modularen Ansatz bei der Softwareentwicklung mit dem hauseigenen CSFplus wurde eine Freigabe beim Softwarearchitekturmanagement erreicht. Diese Struktur wird bei allen Projekten angewendet, so dass alle Kunden davon profitieren.
  • Es wurde eine UML Dokumentation mit dem Tool Enterprise Architect erstellt, die sich in die bestehende UML-Struktur direkt einbinden ließ.
  • Die Session und Transaktionsverwaltung von CSFplus hat alle Tests der Sicherheitsabteilung der Telekom Deutschland GmbH erfolgreich bestanden, so dass eine Freigabe erteilt werden konnte. Dieses Testat kommt allen Kunden zu Gute, da das CSFplus als Kern bei allen Softwarelösungen eingesetzt wird.
  • In enger Zusammenarbeit mit dem Telekom Testcenter wurden die letzten, durch unseren internen Tester nicht identifizierten Fehler erkannt und direkt zeitnah behoben. Durch den direkten Kontakt der Mitarbeiter im Testcenter zu unseren Entwicklern konnte sowohl fachliche, als auch technische Fragen auf direktem Wege geklärt werden.
  • Alle CI/CD-konformen Dokumente wurde durch die MGGM 1:1 implementiert, so dass das System nach außen hin genauso aussieht, wie alle anderen Telekom Systeme auch.
  • Damit aus dem System Abrechnungen generiert werden können, wurde eine Schnittstelle zu dem Telekom eigenen SAP System per SINTEL realisiert. Dieser letzte Schritt in der Wertschöpfungskette macht den Prozessdurchlauf "rund".